Pressemeldungen

Quelle: iStock/TommL.

Auf SPRING: 393 Bibeln für Haiti

Mit über 3.300 Teilnehmern fand das Gemeindeferienfestival SPRING in diesem Jahr im nordhessischen Willingen statt. Wir waren mit einem Messeteam und Workshops wieder mit von der Partie. Zum sechsten Mal. In dieser Zeit sind wertvolle Beziehungen gewachsen. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bei der Spendenaktion „Bibeln einschalten“ mitgemacht. Insgesamt wurden 393 Bibeln und Kinderbibeln für Haiti ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

 

Aktion Bibelstern - Mehr als 14.000 Bibeln für die Philippinen

(Februar 2009)

 

Insgesamt haben knapp 110 Gemeinden, 2 Schulen und ein Unternehmen an der Aktion Bibelstern teilgenommen. Gemeinsam wurden mehr als 14.000 Bibeln, Kinderbibeln bzw. Neue Testamente finanziert.

 

Viele Christen oder interessierte Suchende haben auf den Philippinen noch keine eigene Bibel. Allein in den Armenvierteln der Hauptstadt Manila ist der Bedarf sehr hoch und der Hunger nach Gottes Wort ist enorm. Schon im Jahr 2009 haben über 440.000 Philippinos an einem Bibelkurs der Bibel Liga teilgenommen. Gerade nach der Flutkatastrophe im Herbst 2009 werden Bibeln und Schriften schmerzhaft vermisst. Die Überflutungen haben das Lager der Bibel Liga in Manila stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Wassermassen haben mindestens 30.000 Bibeln und Neue Testament und mehr als 300.000 Schulungshefte zerstört. Täglich werden zwischen 1.000 und 2.000 Bibeln und Begleitliteratur zu Gemeinden in unterschiedlichste Regionen der Philippinen geschickt.

 

In diesem Jahr wird Äthiopien das Fokusland für die Aktion Bibelstern sein.

„Ketsana“ zerstört Tausende Bibeln und Schulungshefte

(September 2009)

Mitarbeiter der philippinischen Bibel Liga hatten sich am Samstag, den 26. September abends gerade daran gemacht, Bibeln vor dem Tropensturm „Ketsana“ in Sicherheit zu bringen. Da wurden sie buchstäblich von Wassermassen überrollt. In wenigen Minuten stand das Wasser  zweieinhalb Meter hoch. Das gesamte Erdgeschoß wurde überflutet. Ungefähr die Hälfte der Literatur lagerte noch dort. Vier Fahrzeuge standen fast komplett unter Wasser. Es handelt sich um die schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten, in und um Manila regnete es an einem Tag  so viel wie gewöhnlich in einem Monat.

 

In der Hauptstadt Manila und mehr als 25 Provinzen wurde der Notstand ausgerufen. Die Nachrichtenagenturen melden schon über 240 Tote und immer noch werden viele vermisst. Etwa eine halbe Million Menschen sind obdachlos geworden. Mehr als 300.000 wurden in Notunterkünften untergebracht und werden von Hilfsorganisationen versorgt.

 

Im Lager der Bibel Liga haben die Wassermassen mindestens 30.000 Bibeln und Neue Testamente zerstört. Über 300.000 Schulungshefte können nicht mehr genutzt werden. Die Bibeln und Schriften werden schmerzhaft vermisst, denn normalerweise werden von diesem Lager täglich 2.000 Bibeln und Begleitliteratur zu Gemeinden in allen Teilen der Philippinen geschickt.

Im Jahr 2008 haben über 835.000 Philippinos mit der Bibel Liga einen mehrwöchigen Bibelkurs absolviert. 17.000 Christen wurden zu Kleingruppenleitern oder Gemeindegründern ausgebildet.

Die Bibel Liga hat auf Ihrer Homepage eine Spendenmöglichkeit zur Soforthilfe eingerichtet.

Vorstandserweiterung und Namensänderung

(Juni 2009)

Bei der letzen Bibel Liga Mitgliederversammlung Ende April wurde Dozent Theo Wüst vom Seminar für biblische Theologie in Beatenberg im Berner Oberland als Repräsentant für die Arbeit in der Schweiz in den Vorstand der Bibel Liga gewählt.

Der bisherige Name „Deutsche Bibel Liga e.V.“ wird in „Bibel Liga e.V.“ geändert. Die Bibel Liga dokumentiert mit diesem Schritt, dass sie Partner für Freunde und Spender im gesamten deutschsprachigen Raum ist, also auch in Österreich und der Schweiz und nicht nur in Deutschland.

Gottes Wort bringt Veränderung hinter Gefängnismauern

(Februar 2009)

In immer mehr Ländern entstehen durch Mitarbeiter der Bibel Liga in Gefängnissen Bibelstudiengruppen. Mit weitreichenden Folgen – denn die Begegnung mit Gottes Wort verändert das Leben der Insassen nachhaltig. Diese Bilanz zieht die Bibel Liga im Jahresbericht 2008 nach Auswertung ihrer Missionsarbeit in über 60 Ländern.

Ob in Polen oder Russland, in Äthiopien oder der Mongolei, in Puerto Rico oder Venezuela: In immer mehr Ländern, wächst die Missionsarbeit der Bibel Liga in Gefängnissen. In Polen beispielsweise war protestantischen Christen lange Zeit der Zutritt in Gefängnissen untersagt; doch seit geraumer Zeit sind die Türen offen. Dieses mutmachende Resümee zieht Reinhard Kannenberg (Rosengarten), Direktor des deutschen Zweiges der weltweit arbeitenden Missionsgesellschaft.

Venezuela: Bibelstudien-Projekt beeinflusst Spirale der Gewalt

Besonders nachhaltige Effekte zeigt dabei das „Projekt Philippus“, ein Bibelstudienprogramm der Bibel Liga. So gibt ein Mitarbeiter aus Venezuela einen beeindruckenden Bericht davon, wie Gottes Wort die Insassen zwei der brutalsten Gefängnisse Venezuelas verändert. In diesen Gefängnissen im Bundesstaat Miranda kommt es wie in den meisten anderen Haftanstalten des Landes regelmäßig zu Ausschreitungen unter den Gefangenen. So würden dort wöchentlich mehrere Insassen von Mithäftlingen auf brutalste Weise ermordet, erklärt der Bibel Liga-Mitarbeiter. Als er im Frühjahr 2008 die Gefängnisse zum ersten Mal besucht habe, hätte es dort nur ein paar vereinzelte Christen gegeben, die sich zu Gottesdiensten trafen. „Als ich ihnen vom „Projekt Philippus“ erzählte, verloren sie keine Zeit und wollten sofort Bibelstudiengruppen gründen. Von den 850 Insassen haben bis heute 550 an unserem Bibelstudienprogramm teilgenommen“, freut sich der Bibel Liga-Mitarbeiter. „Nach nur wenigen Monaten entstanden auf diese Weise zehn kleine Gefängnisgemeinden, zu deren Gottesdiensten regelmäßig 500 Häftlinge erscheinen.“

Weltweites Wachstum in vielen Bereichen

Auch in anderen Bereichen verzeichnet die Arbeit der Bibel Liga Wachstum. So stieg der Zahl der weltweit verbreiteten Schriften (inkl. NTs und einzelner Bibelteile) auf über 18 Millionen an. In China verdreifachte sich die Anzahl der Teilnehmer am „Projekt Philippus“ gegenüber 2007 auf 372.000 Absolventen. In Rumänien verdoppelte sich die Anzahl gegenüber dem Vorjahr auf 227.000 Teilnehmer, auf den Philippinnen wuchs sie um 55 Prozent auf rund 835.000.

Darüber hinaus wurden 2008 durch die Arbeit der Bibel Liga weltweit 3.900 Gemeinden gegründet und 211.000 neue Bibelstudiengruppen ins Leben gerufen. Über 3,2 Mio. Menschen absolvierten einen Bibelkurs und rund 480.000 junge Christen ließen sich taufen und wurden zu Mitgliedern einer Gemeinde. „Diese Resultate ermutigen uns, noch mehr in die missionarische Kraft einheimischer Gemeinden zu investieren“, sagt Reinhard Kannenberg. „Die evangelistischen Bemühungen basieren auf starken persönlichen Beziehungen und Kleingruppen, die von Anfang an so etwas wie Weggemeinschaften bilden. Viele werden verbindliche Nachfolger Jesu.“