Wir sind als Gottes Ebenbild geschaffen. Darum gibt es uns. Gott und Mensch gehören von Anfang an zusammen. Ursprünglich war der Mensch nicht von Gott getrennt. Im Gegenteil. Gott wollte den Menschen als sein eigenes Gegenüber haben. Der Mensch sollte Gottes Herrlichkeit an sich tragen. Er sollte Gottes Liebe und Fürsorge genießen. Gott wollte alles mit ihm teilen.
Aber durch den Einbruch der Sünde zerstörte der Mensch die Liebesbeziehung mit Gott. Sünde wirkt nun als Macht im Menschen und formt sein Ich. Gottes Herrlichkeit und Ehre kommt nicht zum Ausdruck. Der Mensch hat sein Leben verwirkt, der Tod herrscht über ihn.
Nach dem Sterben muss sich jeder vor Gottes Gericht für alles Tun verantworten. Ohne Rettung von außerhalb ist jeder Mensch verurteilt, für immer von Gottes Macht und Liebe getrennt zu sein. Das ist Hölle pur.
Hätte Gott nicht eingegriffen, wären wir hoffnungslos verloren. Aber Gott hat in Jesus einen Weg zu uns gebahnt, um uns zu retten. Durch Jesus können wir mit Gott versöhnt werden. Und mehr als das: In Jesus hat Gott auch die Vorraussetzungen geschaffen, mit ihm, dem heiligen Gott, für immer vollkommen eins zu werden. Wir können neue Menschen Gottes werden.
Weitere Textstellen zur Vertiefung:
1. Mose 1,27 | Epheser 2,10 | Kolosser 3,9 –11
Römer 3,23 ; 5,1; 6,23 | 2. Korinther 5,17
Ohne Jesus Christus wäre die Menschheit einem schrecklichen Untergang geweiht. Jesus ist die Schlüsselperson für Gottes Plan mit der Menschheit. Was Gott in und durch Jesus tat, wird Evangelium genannt: Die beste und wichtigste Botschaft für alle Völker.
Gott führte ein einzigartiges Unternehmen durch: Er ging in seinem Sohn Jesus Christus in die Menschheit ein. Er wurde in Jesus ein wirklicher Mensch. Jesus machte sich eins mit der sündigen Menschheit. Er nahm unsere Stelle ein. Einer für alle. Er übernahm unsere ganze Existenz – auch unsere Sündenschuld.
Er ging für uns ans Kreuz und starb. Am Kreuz ertrug er Gottes Zorn – und überwand ihn. Am Kreuz büßte er vor Gott für unsere Schuld – und sühnte sie. Am Kreuz überwand er unsere sündige Natur – und entmachtete sie. Am Kreuz starb er den Tod der totalen Gottestrennung. Das tat er für uns – nicht für sich. Einer anstelle aller. Das alles ist geschehen. Das ist Realität. Die Realität der Erlösung. Realität in Jesus Christus.
Aber das war nicht alles. Jesus besiegte durch seinen Tod den Teufel und alle bösen Mächte. Als Erster auferstand von den Toten zu einem ganz neuen Leben. Er wurde der ERSTE, der „Kopf“ einer neuen Menschheit. Ein zweiter Adam. Mit ihm begann Gott eine neue Menschheit, die ewig lebt. Wer mit Jesus eins ist, gehört dazu.
Weitere Textstellen zur Vertiefung:
Römer 3,25; 5,6; 6,6f | Hebräer 9,28 | 1. Korinther 1,30; 15,45ff | Kolosser 1,15–20 | Epheser 1,3
Wie können wir mit Jesus Christus als Retter und Herrn verbunden werden? Wie können wir das, was Jesus für uns erworben hat, empfangen? Wie kommt Jesus Christus in unser Leben hinein?
Die Antwort heißt: Durch „verwirklichenden Glauben“ (s. Hebräer 11,1). Solch einen Glauben besitzt niemand von Natur aus. Dieser Glaube wird geschenkt, wenn jemand die Botschaft von Jesus hört (Römer 10,17). Dann geht im Herzen ein Licht auf.
Durch Glauben erkenne ich: Die Botschaft von Jesus ist wahr. Jesus lebt. Er ist der Herr über alles. Durch Glauben begreife ich: Ich bin ein Sünder, ich habe ohne und gegen Gott gelebt. Gottes Zorn ist über meinem Leben. Ich habe den ewigen Tod verdient. Ich kann nichts wiedergutmachen. Ich kann gar nichts machen.
Durch Glauben erfasse ich, dass Gott selbst in Jesus schon alles getan hat, um mich zu befreien und mir ein neues Leben, sein ewiges Leben, zu schenken. Durch Glauben sehe ich, dass Jesus am Kreuz für alle Menschen sein Blut vergossen hat und Sühne geschehen ist. Ich glaube, dass mein bisheriges Leben in der Person von Jesus am Kreuz angenagelt ist und meine Trennung von Gott aufgehoben ist. Ich glaube, dass Jesus auch in mir leben und sein Auferstehungsleben mit mir teilen will.
Durch Glauben bitte ich Gott aufrichtig um Vergebung für alle Sünden und nehme die Befreiung von aller Schuld an. Ich danke ihm dafür. Ich bitte Jesus, in mein Herz und Leben hineinzukommen. Ich sage Jesus, dass er mein Leben in seine Hand nehmen und für immer der Herr meines Lebens sein soll.
Weitere Textstellen zur Vertiefung:
2. Korinther 4,4–6 | Römer 5,8f; 10,12; |
1. Johannes 1,8f. | Johannes 1,12; 3,3.6 | Offenbarung 3,20 |1. Johannes 5,11f | Galater 2,20f
So kann man beten, um zu Jesus zu gehören:
Herr Jesus Christus,
ich kenne Dich nicht, aber ich möchte Dich kennen lernen. Ich glaube, dass Du lebst und ich jetzt zu Dir kommen kann. Ich verstehe Vieles noch nicht, aber ich weiß, dass ich Vergebung für meine Sünden brauche. Und ewiges Leben. Ich möchte jemand sein, an dem Gott Freude hat. Es tut mir leid, dass ich Gott misstraut und gegen seinen Willen gelebt habe. Vergib Du mir alle meine Schuld.
Herr Jesus, ich nehme Dich jetzt als meinenpersönlichen Retter an! Ich danke dir, dass Du auch für mich am Kreuz gestorben bist und mich in Deinen Tod hineingenommen hast. Ich danke Dir, dass du auch für mich auferstanden bist und ich teilhaben darf an Deinem Auferstehungsleben.
Sei Du der Herr meines Lebens! Für immer. Ich will von nun an danach streben, Dir gehorsam zu sein in allen Dingen. Ich wende mich ganz bewusst ab von meinem Leben der Selbstsucht und der Selbstgefälligkeit.
Ich danke Dir, Herr Jesus, dass ich durch DeineGnade, die ich nicht verdient habe, von Dir und dem Vater immer geliebt werde. Danke, dass ich jetzt Vergebung meiner Sünden empfangen habe und untrennbar zu Dir gehöre.
Danke, Vater im Himmel, dass ich jetzt von neuem geboren bin und Dein Kind sein darf.
Danke Vater! Amen.
Weitere Textstellen zur Vertiefung:
Johannes 1,12; 3,36; 6,37 | Römer 10,9; |
1. Johannes 1,9; | Offenbarung 3,20 |
Kolosser 1,12-14








